Weinbau


Niemand macht Weine wie wir es tun. Bei der Manufaktur Kone gehen wir zurück zur Natur, aber wir nutzen modernste Technologie und Forschungsergebnisse im Traubenanbau und Weinherstellungsprozess. Als wir mit unserem Weinbau begannen machten wir eine einfache Entscheidung: da Wein ein Naturprodukt (und köstlich) ist, sollte die Erzeugeung der Umwelt keinen Schaden zufügen.

Seither arbeiten wir ohne Kompromiss. Wir verlassen uns darauf, dass uns die Natur den Weg zeigt. Wir nutzen Begrünung anstatt Kunstdüngern um die Balance der Erde wiederherzustellen. Wir verwenden nie Insektiziede, wir fördern die natürlichen Feinde der Schädlinge. Wir hinterfragen ständig unsere Arbeitsweise, verbessern uns, steigern uns zu immer grüneren Entscheidungen. Denn wir wollen, dass die Manufaktur Krone auch noch hier ist, lange nachdem wir gegangen sind und immer noch dieselben köstlichen Weine herstellt. Und wir glauben, dass dies am besten in einem nachhaltigen Unternehmen gelingt, einem, das immer in Harmonie mit der Natur handelt.

Für uns ist die Manufaktur Krone ein dynamisches System, in welchem es keine Kompromisse beim Anbau gesunder uns ausgeglichener Trauben gibt, aus denen natürliche, köstliche Weine entstehen.

Wein

Natürlich kann in Deutschland nicht jeder Wein herstellen wie er will. Ökologisch oder nicht wird definiert in der "Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 über den ökologischen Landbau". Nach dem Studium der Basisverordnung (46 Seiten), der Durchführungsverordnung (38 Seiten), sowie der Anhänge 1-14 (knapp 100 Seiten, alles feinstes Beamtendeutsch), sowie einiger anderer Gesetzestexte*, war die Verwirrung bei uns halbwegs komplett.

Nach vielem informieren und diskutieren mit Fachleuten stellten wir manche Aspekte des EU-ökologischen Weinbaus in Frage, warum sind da zum Beispiel gentechnisch veränderte Weinhefen erlaubt?

Im ökologischen Weinbau nach Definition der EU wird der "falsche Mehltau" überwiegend mit Kupferpräparaten bekämpft. Kupfer ist ein Schwermetall, dass sich in der Natur nicht abbaut. Bis zu 6 kg Kupfer pro Hektar sind derzeit jährlich im ökologischen Landbau erlaubt. Kupfer schädigt die Bodenorganismen derart, sodass Würmer kaum überleben können. Nicht alles was ökoligisch ist, ist auch ungiftig: ein noch so ökologisch angebauter Knollenblätterpilz ist immer noch tödlich giftig.

Aus diesen Überlegungen heraus haben wir uns bei der Bekämpfung von "falschem Mehltau" dafür entschieden, organische Bekämpfungsmittel zu nutzen, weil diese unserer Meinung nach der Fauna des Weinbergs wesentlich weniger schaden und biologisch abbaubar sind. Durch diese Art der Bekämpfung ist allerdings unser Wein nach EU-Definition nicht mehr ökologisch.

Für manche scheint diese Sichtweise revolutionär zu klingen, aber tatsächlich sollte jeder Wein herstellen so wie wir es tun.

* Gesetz zur Anpassung von Vorschriften auf dem Gebiet des ökologischen Landbaus, Öko-Kennzeichengesetz und Öko-Kennzeichenverordnung, Weingesetz, Weinverordnung und Weinvergünstigungsverordnung, Verordnung (EG) Nr. 753/2002 der Kommission vom 29. April 2002 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates hinsichtlich der Beschreibung, der Bezeichnung, der Aufmachung und des Schutzes bestimmter Weinbauerzeugnisse [vgl. ändernde Rechtsakte], Wein-Überwachungsverordnung